Rheder Pralinenmanufactur: Mehr Platz für Besucher und Pralinen

Rhede – Das neue Café ist geräumig und hell. An den Wänden hängen großformatige Bilder von Pralinen und Trüffeln und durch die großen Glasfenster können Besucher ins Herz der Pralinenmanufactur blicken. Rund 50 Gäste finden in dem Café Platz, genau eine Busladung Menschen. Das war Josef Große-Bölting bei der Erweiterung seiner Pralinenmanufactur wichtig. Denn Busse mit Ausflüglern kommen regelmäßig, im Schnitt ein bis zwei pro Woche.


Lukas (li.), Josef und Sylvia Große-Bölting freuen sich auf den Start in den neuen Räumen. In der Theke ist nun Platz für 63 ihrer rund 150 Pralinen- und Trüffelsorten. (Foto: sh)

Am 19.08.2010 war Premiere in den neuen Räumen: Die erste Gruppe besuchte den Rheder Schokoladen- und Pralinenspezialisten und ließ sich vom Chef erläutern, wie Pralinen, Trüffel, Bruchschokolade und die Schokofiguren gemacht werden, für die Große-Bölting bekannt ist.

Die Idee zur Erweiterung ihres Betriebes hatten Josef Große-Bölting und seine Frau Sylvia schon länger. Doch erst als klar war, dass Sohn Lukas ins Unternehmen einsteigt, packten sie das Vorhaben an. Mit der Erweiterung zum Dännendiek hin kamen 500 Quadratmeter Fläche hinzu, fast ein Drittel mehr als vorher. Aus dem bisherigen Verkaufsraum wurde ein Vorratsraum, die Verkaufsfläche vervierfacht. Wo sich sonst die Besuchergruppen knubbelten, ist jetzt Platz. Das Café grenzt direkt an den Verkaufsraum. Hier können die Besucher Kaffee trinken und statt Kuchen werden hier Pralinen und Schokolade serviert.

Ende Februar startete der Umbau. Die offizielle Eröffnung ist für den 11. September geplant. Der Betrieb allerdings läuft seit ein paar Tagen in den neuen Räumen. Da bleibe Zeit, sich an die neuen Abläufe zu gewöhnen, sagt Josef Große-Bölting, der vor 24 Jahren mit einem Ein-Mann-Betrieb startete. Der 53-jährige Konditormeister wird seit Mai von seinem Sohn unterstützt. Lukas Große-Bölting ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und Betriebswirt und lernte bei einem Mitbewerber. Mit Schokolade „weiß er umzugehen“, sagt sein Vater. Schließlich arbeitete der 27-Jährige bereits zwei Jahre in der Herstellung mit.

Die Rheder Pralinenmanufactur beliefert in erster Linie den Süßwarenfachhandel in ganz Europa. „Wir sind nach wie vor ein Nischenlieferant“, sagt Große-Bölting, der auch auf den Direktvertrieb setzt. Seit Jahren führt Große-Bölting regelmäßig Besuchergruppen durch seinen Betrieb. „In den letzten Jahren immer rund 4000 Leute.“

Ganz unterschiedliche Gruppen seien das, von Landfrauen über Rentnergemeinschaften und Chöre bis hin zu Firmen. Große-Bölting sieht das auch als Werbung für Rhede. Denn viele dieser Gruppen fahren nach der Besichtigung noch in die Stadt, gehen essen oder besichtigen ein Museum.

Neu nach dem Umbau ist neben dem großen Verkaufsraum mit Café und Vorführküche auch der Bürotrakt in der ersten Etage. Außerdem ist die Firma seit kurzem vom Dännendiek aus zu erreichen.
Quelle und Fotos: BBV

Ausgeführte Arbeiten:

  • Erdarbeiten
  • Entwässerungsarbeiten
  • Beton- und Stahlbetonarbeiten
  • Spannbetondecken
  • Mauerwerksarbeiten
  • Innenputzarbeiten
  • Wärmedämmverbundsystem

 

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