Grundsteinlegung Wesel

Grundsteinlegung Wesel

GRUNDSTEINLEGUNG DES NEUBAUS VON SPZ UND IFF

Auf Grund von Platzmangel im SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) und der IFF (interdisziplinäre Frühförderstelle) suchte man seit 2001 nach einem geeigneten Grundstück zur Ausgliederung aus dem Marienhospital Wesel.
Fündig wurde man auf dem ehemaligen Gelände der Katastrophenschule an der Gerhard-Hauptmann-Straße. Nur 500 Meter von den momentanen Wirkungsstätten entsteht jetzt auf einem 6.000 Quadratmeter großen Grundstück der Neubau des SPZ und IFF.

Das SPZ ist mit ca. 5.000 Patienten jährlich die größte Einrichtung dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Das SPZ ist eine überregionale Spezialambulanz für die Kreise Wesel, Kleve und angrenzende Regionen.
Die besondere Kompetenz liegt in Diagnostik, Behandlungsplanung und -koordination sowie in therapeutischen Gruppenangeboten und Therapiebegleitung bei erheblichen Entwicklungsauffälligkeiten, chronischen Erkrankungen, Leistungsstörungen und Behinderungen.

Die interdisziplinäre Frühförderstelle ist ein System der frühen Hilfen, das sich an alle Familien richtet, die ein entwicklungsverzögertes, behindertes oder von Behinderung bedrohtes Kind haben.

Beide Einrichtungen betreuen Kinder und deren Familien vom Säuglingsalter bis zum Schuleintritt.

Bei der Grundsteinlegung des 6 Millionen Euro teuren Objekts erwähnte Heinrich Schnieders, Geschäftsführer des Weseler Marienhospitals, das ein Neubau der Einrichtung ohne die Unterstützung von 2.648.000 Euro durch die „Stiftung Wohlfahrtspflege“ und 250.000 Euro durch die „Aktion Mensch“ nicht durchführbar gewesen wäre. Weitere Redner aus Politik und Wirtschaft übermittelten ihre Glückwünsche und untermauerten die Wichtigkeit des Projekts.

Im Festakt der Grundsteinlegung wurde auch eine Kupferhülse mit einer Urkunde, aktuellen Tageszeitungen, und Münzgeld für die Nachwelt vermauert.

„Möge dieser Grundstein für viele Jahre ein solides Fundament sein. Dankeschön!“ so Dr. Ullrich Raup, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Man geht davon aus, dass die neuen Räumlichkeiten bereits im Sommer 2013 bezogen werden können.

In absehbarer Zeit soll die Einrichtung noch durch eine Tagesklinik erweitert werden. Quelle:  www.lokalkompass.de

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