Facharztzentrum in Borken

    

 

Die Borkener Zeitung berichtet:

 

Klinikum investiert 4,4 Millionen Euro

Neues Facharztzentrum

von Peter Berger, Borkener Zeitung

 

Nach dem Teilabriss des ehemaligen Marien-Altenheims wird auf der Fläche ein Facharztzentrum errichtet. Das viergeschossige Gebäude soll Mitte 2019 fertig sein und wird rund 4,4 Millionen Euro kosten.

BORKEN. Zu den Baustellen in der Innenstadt kommt in den nächsten Monaten eine weitere hinzu: Am St. Marien-Hospital wird ein neues Facharztzentrum errichtet. Nach Angaben des Klinikums Westmünsterland, Dachgesellschaft der regionalen Krankenhäuser, sollen 4,4 Millionen Euro investiert werden. „Uns geht es darum, stationäre und ambulante medizinische Leistungen noch besser miteinander zu verzahnen“, sagt Geschäftsführer Christoph Bröcker. Der viergeschossige Neubau an der Mönkenstiege/Ecke Propst-Sievert-Weg füllt die Lücke, die der Teilabriss des ehemaligen Marien-Altenheims hinterlassen hat (die BZ berichtete). Fest steht bereits, dass eine orthopädische Praxis und eine Apotheke einziehen werden. Weitere medizinische Dienstleister sollen folgen. Denkbar ist zudem eine Bäckerei im Erdgeschoss. Das bestehende Angebot, unter anderem HNO, Dialyse und Gastroenterologie, bleibt bestehen.

Fertigstellung: Mitte 2019

Das Gebäude hat eine Grundfläche von 20 mal 25 Metern und wurde entworfen von der Planungsgruppe Dörenkämper+Ahling aus Neuenkirchen. Während im Erd- und ersten Obergeschoss die komplette Fläche von je 500 Quadratmeter nutzbar ist, werden die zweite und dritte Etage einen vier mal vier Meter großen Lichthof erhalten. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Baugrund, der sich nahe Döringbach und Borkener Aa befindet. Für Stabilität soll eine 60 Zentimeter dicke Bodenplatte sorgen.

Die Fertigstellung wird für Mitte 2019 angepeilt. „Das werden sportliche zwölf Monate“, sagt Sebastian Seyer, Regionalleiter des St.-Marien-Hospitals. Der Erhalt des Altbaus sei übrigens nicht in Frage gekommen. Man habe natürlich die Vermarktung geprüft, so Bröcker. Das Ergebnis: „Sehr schwierig.“ Außerdem sei die vorhandene Raumaufteilung für neue Nutzungen sehr ungünstig, ein Umbau somit sehr aufwendig geworden.

Größeres Leistungsspektrum und bessere Wegeführung

Von dem Neubau erhofft sich die Krankenhaus-Leitung mehrere positive Effekte. Einerseits ein größeres Leistungsspektrum am Standort des St.-Marien-Hospitals, andererseits eine bessere Wegeführung auf dem Gelände. Die künftige Zufahrt zum Parkplatz werde nicht mehr direkt vor der geriatrischen Klinik sein, weil der Neubau zu sehr in den Weg hineinrage, erläutert Ralf Berger, stellvertretender Standortleiter Technik. Stattdessen werde eine neue Verbindung angelegt, die zwischen dem stehengebliebenen Teil des Marienheims (in dem inzwischen die Verwaltung untergebracht ist) und dem neuen Facharztzentrum liegt. Wenn dieser Stichweg fertig sei, könne in etwa zwei Monaten mit dem Neubau begonnen werden.

Weiterer Faktor bei den Planungen sind die Parkflächen. Mit der Stadt sei man in Gesprächen über die Einbeziehung der Krankenhaus-Stellplätze in das städtische Parkraum-Konzept, so Bröcker. Langfristig gehe es außerdem darum, den Eingangsbereich zum Krankenhaus umzugestalten und die Höhenunterschiede auszugleichen. Das wäre aber der überübernächste Schritt. Parallel zum neuen Facharztzentrum wird derzeit in einem zweiten Bauabschnitt die Intensivstation saniert. Fertigstellung: voraussichtlich im April 2019.

 

Quelle Text und Fotos: Borkener Zeitung

 

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