Lebenshilfe feiert Richtfest an der Herbertstraße

RECKLINGHAUSEN Seit April 2014 laufen neben der Piuskirche die Bauarbeiten für das neue Lisa-Naß-Haus. Im Herbst sollen die 24 Bewohner mit geistiger Behinderung einziehen. Jetzt stand das Richtfest an.

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Noch ist das neue Wohnheim an der Herbertstraße eingerüstet. Im Herbst soll es fertig sein. Foto: Jörg Gutzeit

Rund 100 Besucher, darunter viele Offizielle, konnte die Lebenshilfe Recklinghausen/Herten im Foyer des Rohbaus begrüßen. Geschäftsführer Stefan Wilms Kuballa musste die Gäste allerdings in einem Punkt enttäuschen: Eine ausgedehnte Besichtigung des Baus war wegen der vielen auf dem noch nackten Betonfußboden liegenden Kabel nicht möglich. Dafür gab es später einen Imbiss im nahen Pfarrheim der Pius-Gemeinde.

Lebenshilfe-Vorsitzender Günter Cimienga bedankte sich in seiner Rede nicht zuletzt bei der
Sybille-Hahne-Stiftung, die für das Bauvorhaben gleich 50.000 Euro locker macht. Gemessen an den Gesamtkosten von 2,3 Millionen Euro ist das nicht viel, doch die Finanzierung verteilt sich auf mehrere Schultern. Die Lebenshilfe selbst muss einen zehnprozentigen Eigenanteil aufbringen. Und davon sind 50.000 Euro ein großer Batzen. Weitere Finanziers sind unter anderem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, die NRW-Stiftung und die Aktion Mensch.

Was mit dem bisherigen Lisa-Naß-Haus am Milchpfad geschieht, ist noch offen. 1987 hatte die Lebenshilfe das ehemalige Lehrlingsheim von der Ruhrkohle AG gekauft. Die 19 Bewohner ziehen jedenfalls ins neue Wohnheim an der Herbertstraße um. Platz ist dort für sechs weitere Bewohner sowie zwei Kurzzeit-Gäste.

Bericht und Foto: Recklinghäuser Zeitung

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Mike Grunden, Bauleiter der Fa. Schweers, hielt den Richtspruch.

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